Cochin

22.03.12 – 24.03.12

Etwas verchrugelet kamen wir mit dem Nachtbus am Morgen um 5 in Ernakulam an und schnappten uns eine Riksha, die uns auf die andere Insel Fort Cochin brachte. Wir wurden von Jerry auf der Strasse angesprochen und wir folgten ihm durch die Gässchen der Stadt bis zu seinem Haus, wo er uns den oberen Stock zur Verfügung stellte.

Fort CochinCochin ist eine ruhige, gemütliche Hafenstadt, bei welcher man den portugiesischen, britischen und niederländischen Einfluss an den Gebäuden noch klar erkennt. Viel gibt es aber nicht zu sehen oder zu tun. Wir erkundeten die kleine Altstadt, fuhren ins jüdische Viertel mit den unzähligen Antiquitätenhändler, sahen uns das inoffizielle Wahrzeichen der Kerala-Backwaters, die chinesischen Fischernetze, an, und waren vor allem vom Treiben am Hafen fasziniert, wo die Fischerboote gerade ankamen und die Fische versteigert wurden. Kathakali TheaterZudem besuchten wir eine Vorstellung des Kathakali-Theaters, ein für Südindien berühmtes traditionelles  Ausdruckstheater. Wir konnten den Darstellern zuerst eine Stunde beim Schminken zuschauen, erhielten danach Erklärunen der wichtigsten Mimiken und Gesten und kamen zum Schluss in den Genuss eines Zweiäkters aus einem Liebesdrama. Die Vorstellung lohnt sich auf alle Fälle, wir haben uns bestens amüsiert.

Mysore

20.03.12 – 21.03.12

Nachdem wir in Hampi gerade noch das letzte Boot über den Fluss erwischt haben, ging es mit der Riksha zurück nach Hospet und mit dem Nachtzug weiter nach Bengaluru, wo wir umsteigen mussten um nach Mysore zu gelangen.

Chamundi HillMysore war einst eine Handelsstadt und ist heute noch berühmt für die Produktion von Seide, Sandelholz, Duftöl und Räucherstäbchen. Es war nicht das Juwel, welches man auf einer Reise durch Südindien gesehen haben muss, sondern entpuppte sich für uns als etwas hektische Kleinstadt, in der wir es – nach so viel Ruhe und Gelassenheit in Goa und Hampi – gerade mal zwei Tage aushielten.

Trotzdem durften wir in Mysore wieder Einiges sehen und erleben: Chamundi HillWir fuhren mit dem Bus auf den Chamundi Hill, dem heiligen Berg, besuchten barfuss den dort oben gelegene Tempel, stiegen danach die 1200 Treppenstufen hinunter zum Fuss des Berges und besuchten auf einem Drittel des Weges Nandi, Shiva’s Ochse, welcher 1659 aus einem Stück Fels geschlagen wurde und heute von vielen Pilgern besucht wird. Am Abend sprach uns ein lustiger Kerl, der ständig Reggae-Lieder vor sich her sang, auf der Strasse an. Wir nannten ihn daher Bob Marley und hatten einen sehr unterhaltsamen Abend. Er führte uns durch die Gässchen von Mysore, in ein indisches Restaurant und – welch Überraschung – doch noch in einen Verkaufsshop für Duftöl. Wir konnten der Versuchung aber tapfer widerstehen!

Maharaja's PalaceAm zweiten Tag statteten wir dem Maharaja Palace einen Besuch ab. Das äussere Erscheinungsbild ist ziemlich schlicht, das Innere des Palastes mit den farbigen Fenstern, türkisen Säulen, Spiegeln und Wandmalereien war dafür umso eindrücklicher. Leider durfte man keine Fotos machen. Auch der Old Market und der Devaraja Market haben uns sehr gefallen und uns langsam aber sicher einen Eindruck des „richtigen“ Indiens gegeben.

Nach zwei Tagen sehnten wir uns nach einer etwas ländlicheren, dörflicheren Atmosphäre und stiegen in den Nachtbus Richtung Kochi.

Hampi

13.03.12 – 19.03.12

Nach zwei Monaten klingelte uns tatsächlich wieder ein Wecker aus dem Bett: Der Tag der Reise nach Hampi war gekommen. Den grössten Teil der Zugfahrt von Margao nach Hospet haben wir zwar verschlafen, trotzdem nehmen wir auch von dieser Fahrt einige Eindrücke mit: Sunny & Shesh Beshvorbeiziehende, wunderschöne Landschaften, Chai- und Samosa-Duft in der Nase und Small-Talk mit neugierigen Mitreisenden, aber auch bettelnde Kinder und verstümmelte, verwahrloste ältere Menschen. Die letzten Kilometer bis nach Hampi tuckerten wir auf einer staubigen Schotterstrasse mit der Riksha und schon hier kamen wir in den Vorgeschmack, was für eine aussergewöhnliche und verzaubernde Landschaft Hampi bieten wird.

Virupaksha TempleHampi war einst die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar und gehört seit 1986 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Tempelruinen aus dem 15. Jahrhundert liegen verstreut zwischen Granitfelsen, Bananenplantagen und Reisfeldern und man fühlt sich fast ein bisschen in der Zeit zurückversetzt. Natürlich konnten wir uns nur einen Bruchteil anschauen, unter anderem den Virupaksha Tempel mit seinem 50 Meter hohem Gopuram (Turm) und Lakshmi dem Tempelelefanten, den Vittala Tempel mit dem berühmten Garuda-Schrein in Form eines Tempelwagens, die Elephant Stables, wo einst elf königliche Elefanten hausten und das Queen’s Bath, wo uns eine neugierige Eule beobachtete. Zudem stiegen wir die 570 Treppenstufen zum Tempel des Affengottes Hanuman hoch und genossen einen wunderschönen Ausblick auf Hampi mit einem etwas bewölkten Sonnuntergang.

Ausflug zum WasserfallWegen dem drückenden Wetter haben wir zwischendurch gemütliche Tage am Wasser eingelegt. Der Weg führte uns teilweise über Stock und Stein, mitten durch Bananenplantagen oder Bewässerungskanäle und war mit FlipFlops manchmal eine kleine Herausforderung, doch die Anstrengung wurde mit einem kühlen Bad oder einer süssen Banane vom Bananenmann bestens belohnt.

Wir wohnten in Virupapur Gaddi, auf der anderen Seite des Flusses, an einem idyllischen Örtchen in einer Bambus-Hütte, von wo aus wir den Affen beim Spielen zugucken konnten. Indisches HochzeitsessenAm letzten Tag wurden wir noch zu einer indischen Hochzeitsfeier eingeladen, leider verpassten wir die Zeremonie, zum Mittagsbuffet kamen wir aber gerade noch rechtzeitig. 

Nach einer Woche im mystischen und faszinierenden Hampi zusammen mit Dave, Mareike, Roderick und Petra ging es mit dem Nachtzug weiter nach Mysore.

Goa

12.01.12 – 12.03.12

Palolem BeachEndlich in Palolem. Palolem heisst bei Meeresrauschen einschlafen, die Hüttchen-Tür öffnen und als erstes den Strand erblicken, sich den ganzen Tag Barfuss und in Badehosen bewegen, bekannte Gesichter treffen oder neue Freunde finden, Bananen-Lassi und Cheese-Garlic-Naan geniessen, gegen Mäuse und Kakerlaken kämpfen und das Wichtigste: Einfach Nichts tun – und wir wurden Meister darin. Wir bewegten uns hauptsächlich im Umkreis von 100 Metern, genossen die Sonne und das Meer, ab und zu gab es eine kleine Shoppingtour an der Mainstreet für Säbi oder eine Runde Beachvolleyball für Sili.

Palolem BeachNach drei resp. vier Wochen kamen unsere Freunde und das Swiss Village war komplett, inkl. Cafe Elvir und Coiffeure Salon Khaarin. Wir erinnern uns gerne an die gemütlichen Abende im Dylan, den Ausflug zum Market nach Anjuna, das Picknick mit Family Travaso an einem versteckten Plätzchen im Cotigao Wildlife Sanctuary und nicht zu vergessen die gute Unterhaltung Dank Kakerlake Kasimir oder Old Monk. Karin durfte noch ihren Geburtstag mit Seafood, Kuchen und Magic-Drink feiern, dafür hat sie uns gratis die Haare geschnitten.

Wieder alleine verbrachten wir nochmals drei Wochen in Palolem und – man glaubt es kaum – wir wurden noch aktiv. Wir feierten mit Mario, dem Chef vom Dylan, Geburtstag, unternahmen mit Dave Töfftouren zum Talpona River und dem Savari Waterfall und genossen ein leckeres indisches Nachtessen bei Sheiku, dem Masseur. 

HoliUnd dann kam Holi, das indische Frühlingsfest. Am „Fest der Farben“ bewirft man sich mit Farbpulver und Wasser und feiert so den Triumph des Guten über das Böse, sprich den Sieg des Frühlings über den Winter. Unsere Kleider und Taschen waren danach nicht mehr verwendbar, Silis Pass hat das unfreiwillige Bad im Meer jedoch heil überstanden.

Mit dem Kauf des Zugtickets nach Hampi, wurde dann auch mal unsere Abreise aus Palolem Fakt. Ein Mal mehr verbrachten wir wundervolle Tage, Wochen, Monate im Paradies. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein…

Goa

12.01.12 – 12.03.12

Ach ja, wir sind immer noch in Goa, Freunde kamen, Freunde gingen, nur wir sind immer noch hier…

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Thanks Roger Spielbergolzer für den Zusammenschnitt

Bombay/Mumbai

10.01.12 – 11.01.12

InternetcafeAm Flughafen Mumbai blieb unser Plan, noch am selben Abend einen Weiterflug nach Goa buchen zu können leider erfolglos. Wir entschieden daher, uns Mumbai doch noch anzusehen und fuhren per Taxi in den Süden der Stadt. Der Taxifahrer zeigte während der gut zweistündigen Fahrt ins Colaba-Viertel immer wieder nach links und rechts und machte uns auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam. Auf der Suche nach einem Cafe mit Wi-Fi, um den Weiterflug zu buchen, merkten wir das erste Mal: Indien ist anders. Wi-Fi hat es anscheinend noch nicht bis hierhin geschafft, wir mussten uns vorerst mit einem einfachen Internetcafe begnügen.

Gateway of IndiaDen nächsten Tag starteten wir im Cafe Mondegar, ein witziges Cafe, einem französischen Bistro ähnlich. Weiter ging es zu Fuss zum Gateway of India und dem Taj Mahal Hotel, welches im November 2008 Opfer von Terroranschlägen war und teilweise zerstört wurde. Danach ging es mit dem Taxi zum Mahalaxmi Dhobi Ghat, der grössten menschlichen Waschmaschine der Welt. In gemauerten Waschbecken wird die Wäsche der umliegenden Spitäler und grösseren Hotel wie das Taj Mahal Hotel, nach Farbe sortiert, gewaschen und anschliessend zum Trocknen aufgehängt, gebügelt, zusammengepackt und wieder verteilt. Mahalaxmi Dhobi GhatWir schauten dem Spektakel von der Zugbrücke einige Minuten zu und stellten uns die eine oder andere hygienische Frage, über welche man dann aber besser nicht zu lange grübelt. Als letztes sahen wir uns noch die CTV Station, das riesige Bahnhofsgebäude im Kolonialstil, an, liessen im Cafe Royal bei einem Gin Tonic die ersten Eindrücke von Indien auf uns wirken und freuten uns auf den nächsten Tag, auf die Reise nach Goa.

Bangkok

05.01.12 – 09.01.12

Die Reise nach Bangkok war zwar lang, aber es lief eigentlich alles wie am Schnürchen. Von Tha Khaek fuhren wir mit dem Bus über die neue, dritte Freundschaftsbrücke bis nach Nakhon Phanom, wo wir gleich Anschluss nach Udon Thani hatten. Der Bus setzte zwar bereits zur Abfahrt an, als Säbi noch am Proviant einkaufen war, aber nach einem kleinen Sprint konnte auch sie noch rechtzeitig reinhüpfen. In Udon Thani fuhren wir per TukTuk an den Flughafen, wo wir einen Flug nach Bangkok buchten und checkten am Abend im Bangrak 32 ein. Ein kleines Juwel, wie wir schnell merkten, da es ziemlich familiär war und man sich im hektischen Bangkok in Ruhe zurückziehen konnte.  

Large Mango-Margarita @ Enjoy BarDa wir etwas sightseeing-faul waren, begnügten wir uns die Tage mit Boot-Taxi fahren, durch die Khao San Road (Backpackerghetto mit vielen Bars und noch viel mehr sturzbetrunkenen, wahnsinnig coolen Touris, Expads oder Möchte-Gern-Hippies) schlendern, gingen am Weekend Market, Night Market oder in Chinatown shoppen oder schlürften den besten Mango-Margarita in der Enjoy Bar. Auch Bangkok konnte uns, wie zuvor Chiang Mai, nicht ganz von Thailand überzeugen, weshalb wir am Dienstag weiter nach Mumbai flogen.

Tha Khaek & Kong Lo Caves

02.01.12 – 04.01.12

Da wir noch einige Tage Zeit hatten, beschlossen wir nochmals Richtung Norden zu reisen und uns die Kong Lo Caves, 7 km lange Flusshöhlen, anzuschauen.

Moped muss mitMit dem Localbus ging es nach Tha Khaek, was bereits ein kleines Abenteuer war. Wenn alle Sitzplätze besetzt sind, ist der Bus aber noch lange nicht voll. Auf Plastikschemmeln, die im Gang aufgestellt werden, können sicher nochmals 10 Personen platziert werden. Der Bus wurde dann auch noch vollgepackt, mit allem, was man halt so braucht. Unsere Rucksäcke fanden auf dem Dach neben einem Mofa und einem Esstisch ihren Platz. Nach 2 Stunden Fahrt hielten wir in einem kleinen Städtchen und etwa 10 Verkäuferinnen  mit Fleischspiessen, Eier und sonstigen, manchmal undefinierbaren Sachen kämpften sich in den Bus um ihre Ware zu verkaufen. In Savannakhet mussten wir zweimal den Bus wechseln, obwohl unserer eigentlich direkt nach Tha Khaek fahren sollte, und nach 4stündiger Verspätung kamen wir dann doch noch am Ziel an. 

Toefffahrt zu Kong Lo CavesTha Khaek ist noch verschlafener und hat noch weniger zu bieten als Pakse. Wir mieteten uns ein Motorrad, mit welchem wir die 200km zu den Kong Lo Caves fuhren – also erneut mehrere Stunden auf einem Motorrad! Einmal mehr war es eine Fahrt durch wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, an badenden Wasserbüffeln, Fussball spielenden Schulkindern, Brücke blockierenden Schweinen oder einfach nur massiven Bergen und weiten Feldern vorbei. Weniger schön war dann der platte Reifen, den wir mit 90km/h eingefangen und zum Glück ohne Sturz überstanden haben. Wir gönnten uns dann ein etwas edleres Bungalow in der Sala Hin Boun Lodge  und holten unser verpasstes Weihnachtsessen mit zwei Flaschen richtig gutem Wein nach.

Kong Lo CavesAm nächsten Morgen fuhren wir die letzten Kilometer bis zum Höhleneingang, mieteten uns einen Holzkahn mit 2 Guides und durchquerten die Kong Lo Caves. Man tuckert zuerst ins schwarze Nichts, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnten und man die Stalaktiten und Stalagmiten, die Felsformationen oder die riesige Hallen bestaunen konnte. Auf der anderen Seite der Höhle legten wir eine kurze Kaffeepause ein, bevor es wieder auf dem gleichen Weg zurückging.

Nach gut 3 Stunden Höhlenforschung ging es zurück nach Tha Khaek, wo wir nochmals eine Nacht verbrachten und am nächsten Tag den Weg nach Bangkok suchten.

Bolaven Plateau & Pakse

28.12.11 – 01.01.12

Von den Inseln ging es zuerst nochmals für eine Nacht zurück nach Pakse, bevor wir am nächsten Morgen den 3-tägigen Töffli-Loop durch das Bolaven Plateau starteten. Das Bolaven Plateau liegt in einem Vulkangebirge und bietet neben unzähligen Tee- und Kaffeeplantagen, Minoritäten-Dörfer und Kratern vor allem viele Wasserfälle. Leider eignete sich keiner für ein erfrischendes Bad, welches wir uns wegen den Temperaturen sehnlichst gewünscht hätten. Ein Teil des Loops führt über den alten Ho-Chi-Minh-Trail, welcher früher als Versorgungsweg zwischen Nord- und Südvietnam diente. Nach langen, holprigen, hügligen, staubigen und schlussendlich für unsere Füdlis ziemlich schmerzhaften Stunden schwörten wir uns, nach dem Loop so schnell nicht wieder auf ein Mofa zu sitzen.Ho Chi MinhTrail Zudem wollten wir eigentlich im letzten Drittel des Trails am Katamtok Wasserfall den Sonnenuntergang geniessen und übernachten, leider war ausgerechnet hier das Resort nicht mehr vorhanden! Wir mussten also weiter über Stock und Stein und als sich die Sonne längst verabschiedet hat fanden wir am Tad Hua Khon endlich was zu Essen und ein Bett. Ob dieses Resort wirklich noch offiziell in Betrieb war oder nicht wissen wir nicht, es sah nämlich ziemlich verwahrlost aus.

Happy New Year @ Tad PhaxuamAm zweiten Tag ging es weiter zum Tad Lo, wo wir Danielle, Hill und Maïder kennen lernten und uns für den nächsten Tag in Pakse verabredeten, um gemeinsam Silvester zu feiern. Am letzten Tag fuhren wir zurück nach Pakse und trafen uns wie verabredet im Jaidee. Dort wurden wir aber kurz vor  Mitternacht rausgeworfen, da der Besitzer wohl selber feiern wollte. So rutschten wir halt auf unserem Hostel-Balkon mit unseren Nachbarn Gaelle und Christopher bei einer Dose Cola ins neue Jahr.

 

 

Pakse, Don Khone & Don Det

23.12.11 – 27.12.11

Pakse ist ein verschlafenes Städtchen am Ufer des Mekongs. Viel gab es nicht zu sehen oder zu tun. Wir verbrachten Heiligabend auf unserer gemütlichen Veranda im Sabaidy2Guesthouse und freuten uns, die Stimmen unserer Familien wieder einmal zu hören. Zur Feier des Tages gönnten wir uns dann noch eine Flasche vom „besten“ laotischen Wein, welchen wir aber nach einem Schluck ungetrunken ausleeren mussten.

Hauptstrasse Don KhoneWir verliessen Pakse Richtung Si Phan Don, die 4000 Mekong-Inseln, und entschieden uns für die ruhigere Insel Don Khone, um dem angeblichen „Ballermann“ auf Don Det zu entfliehen. Es gibt auf beiden Inseln keine asphaltierten Strassen, erst seit Kurzem 24 Stunden Strom und ganz viele Hühner und Schweine. Per Velo erkundeten wir Don Khones Sehenswürdigkeiten – eine verrostete Lok aus der Kolonialzeit und den Somphamit Wasserfall – und pedalten dann über die alte Eisenbahnbrücke nach Don Det, ums uns das dortige TreibenSilis Stammplatz in der Pai in Lao Bar genauer anzuschauen. Don Det war genauso relaxed wie Don Khone, hatte aber dafür eindeutig die besseren und chilligeren Lounges. Nach einer Nacht auf Don Khone entschieden wir uns also umzuziehen, hüpften in ein Boot, dass uns direkt vor Siamphone’s Guesthouse brachte und machten es uns dort in einem Bungalow gemütlich, welches gleich neben unserer Lieblings-Lounge, der Pai in Lao Bar, lag. Dort verbrachten wir ein paar faule Tage mit guter Musik, lustiger Begleitung und gutem Essen bevor wir wieder nach Pakse zurückreisten