Port Albert, Venus Bay & Phillip Island

20.02.13 – 22.02.13

Kampf mit dem SonnenschirmBei Regen fuhren wir ins Fischerdorf Port Albert, wo wir uns in einem herzigen Cafe aufwärmten. Bei diesem Wetter bot sich nichts anderes als eine Weiterfahrt an, weshalb wir noch bis zur Venus Bay tuckerten. Auf der Weiterfahrt zur Phillip Island stiessen wir per Zufall auf eine Horde (Hobby-)Archäologen, die seit 20 Jahren den Dinosauriern auf der Spur ist. Wir erhielten einen kleinen Überblick über ihre Arbeit und durften uns sogar einen Dinosaurier-Pfoten-Abdruck im Gesteine anschauen. Über das Eagle Nest mit der aussergwöhnlichen Felsformation kamen wir schliesslich auf Phillip Island an und uns hats auf Anhieb gefallen. Eine herzige Halbinsel, zwar touristisch, aber nicht so überfüllt. Auf dem Cowes Caravan Park haben wir ein wunderschönes einsames Eggli direkt am Strand erhalten und wären gerne noch zwei drei Tage dort geblieben :). Am Abend schauten wir uns noch die Penguin Parade an. Jeden Abend bei Sonnenuntergang kommen die Zwergpinguine an den Strand geschwommen und watscheln dann in kleinen Grüppchen laut protestierend über den Strand ins Gebüsch und weiter zu ihren Hüttchen. Wir mussten uns zwar eine Stunde bei eisigem Wind gedulden, aber das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt :). Zum Schutz der Tiere herrscht ein absolutes Kamera-Verbot, dafür kamen uns am nächsten Tag bei der Pelikanfütterung einige Riesenvögel vor die Linse.

Tilba, Mallacoota, Lakes Entrance, Eagle Point & 90 Miles Beach

17.02.13 – 19.02.13

Malou Beach PoolAm Morgen wurden wir vom Parkranger, der die Camping-Gebühr einsammelte, sanft geweckt. Nach einem kurzen Schwätzchen gings nochmals zurück ins warme Bett, bevor wir uns dann kurz vor Mittag auf den Weg machten. In Central Tilba machten wir bei der ABC Cheese Factory einen kurzen Stopp und deckten uns mit köstlichem Räucher- und Tomaten-Knoblauch-Käse ein. Mit einem Kaffee in der Hand spazierten wir noch ein bisschen durch das Dorf, bevor wir uns dann gemütlich Richtung Mallacoota aufmachten, wo wir direkt am Wasser, mit vielen Pelikanen und starkem Wind, übernachteten. Nach einem Kafi am Hafen ging es weiter über Lakes Entrance und dem Eagle Point zum 90 Miles Beach. An der 26km langen Strecke hat es 20 wunderschöne Gratis-Campingplätze. Wir hatten Nr. 11 für uns alleine… nein nicht ganz. Wir erhielten kurz vor Sonnenuntergang noch Besuch von einem Echidna, einem Ameisennasenbärigel :).90 Miles Beach

Kiama, Jervis Bay & Mystery Bay

15.02.13 – 16.02.13

Mit einer Parkbusse verabschiedete sich Sydney von uns und wir uns von Sydney und nach einem kurzen Besuch bei unserem neuen Lieblings-Metzger, bei dem wir uns nochmals ordentlich mit Cervelat und Fleischkäse eingedeckt haben, düsten wir Richtung Süden. Kiama BlowholeErster Halt war Kiama, wo sich das Blowhole in bester Laune zeigte und uns spektakuläre Wasserfontänen bot. Zudem kühlten wir uns kurz im Salzwasserpool mit Meerblick ab. Das müssen wir den Australiern echt gutschreiben, diese Pools und die vielen Gratis BBQ’s sind absolut genial. Weiter fuhren wir zur Jervis Bay, die wir uns leider nicht genauer anschauen konnten. Der jährliche Huski-Marathon – nach der Huskisson-Bay benannt, hat nichts mit den Schlittenhunden zu tun – fand ausgerechnet an diesem Weekend statt, so dass alle Strassen gesperrt waren und die Campingplätze seit Monaten ausgebucht waren. Wir konnten uns noch ein kleines Plätzchen auf dem Abstellgleis ergattern und zogen nach einer Nacht halt auch schon wieder weiter. In Ulladulla wollten wir auf dem Coomee Nulunga Cultural Trail unsere kulturellen Kenntnisse über die Aborigines ein bisschen auffrischen. Der Pfad entpuppte sich als als kleiner Buschtrampfelweg, auf dem weder Informationsschilder noch sonst etwas vorhanden war, nicht mal das „Willkommensmänli“ war mehr dort. Dafür wurden wir mit unserem Schlafplätzchen an der Mystery Bay bestens belohnt, wo wir die letzten Sonnenstrahlen mit einem Bier am Strand genossen.

Sydney

24.01.13 – 14.02.13

Mit unserem luxuriösen Adoptivwagen düsten wir vor dem grossen Ferien-Ende-National-Holiday-Weekend-Stau zurück nach Sydney, wo wir uns für ein paar Tage bei Silvia und Roger einquartieren durften. Aus diesen paar Tagen wurden dann schnell drei Wochen, in denen so Einiges passierte:

Wir mussten uns mit affigen Automechen – australische Handwerker sind ja wohl nicht die Hellsten – rumschlagen, bis wir endlich ein älteres Männchen von VW-King fanden, der schon seit Jahren im Business ist und uns mit einem Bubble-Problem endlich weiterhelfen konnte. Featherdale Wildlife ParkSili und Mr. Moshe verstanden sich so gut, dass Mr. Moshe Sili nach einem gemeinsamen Arbeitstag in der Werkstatt, bei dem eine neue Gearbox eingebaut wurde, am liebsten adoptiert hätte :).

Weiter fieberten wir mit Fedi am Australian Open mit, frischten unsere Schweizer-Heimat-Filme mit Kummerbuben, Sternenberg und Soldat Läppli auf, drehten seit über einem Jahr wiedermal eine Runde in der IKEA und verschlangen zwei drei HotDogs, skypten mit unseren Familien, genossen bei einem kleinen Ausflug die Meeresluft von Cronulla Beach, schlürften während der Sex in the City Night im Homekino genüsslich ein Gläsli Schämpis, statteten Kira & Nathan, unseren Weihnachts-GastgebOpera Barern, nochmals einen Besuch ab, spazierten über die Harbour Bridge, durch The Rocks und den Royal Botanic Garden zur Opera Bar, wo wir in der Sonne ein Gläsli Wein genossen, kuschelten mit Kängis und Koalas im Featherdale Wildlife Park, sahen uns die olympische Stätte von 2000, den Sydney Olypmic Park an und erhielten eine kleine sportliche Privatlektion auf dem Tennis-Court. Wir müssen aber zugeben, dass wir auch viel Zeit auf Silvias und Rogers bequemen Sofa verbrachten, wir vermissen es jetzt schon :D.

Fondue-PlauschEin Highlight war wohl der Insider-Tipp von Silvia, der uns zu Rudi’s Metzgerei in Kirrawee und somit zum Cerveleat-, Bratwurst- und Fleischkäse-Paradies führte. Drei Dutzend Würste wurden gekauft, der Fleischkäse hats gar nicht bis aus der Metzgerei geschafft, und aus einem Teil ein köstlicher Wurst-Käse-Salat kreiert – nun müssen wir also nicht mehr so schnell zurück in die Schweiz, die Portion Salat reicht wieder für ein Weilchen :). Auch das Fondue, das uns von Silvia und Roger serviert wurde, war einfach himmlisch und unser Brot-Manko wurde ebenfalls gestillt, da wir mit Roger einen hausinternen Gourmet-Bäcker erwirscht haben und selbstgebackenes Brot und Bagels zum Zmorgen serviert bekamen, yummie.

Nach so langer Zeit gehörten wir schon fast zum Inventar und uns fiel es nicht ganz so leicht, unser „Zuhause“ zu verlassen. Die gebuchte Fähre nach Tasmanien und der Weg dahin, der noch vor uns liegt, zwang uns aber doch, am Freitag Morgen ein Stück weiter Richtung Süden zu fahren.

Vielen Dank an Silvia und Roger für die gemütlichen Tage, gerne wieder… :).

Tamborine Mountain

22.01.13 – 23.01.13

Sili, Brett & SaebiAuf dem Rückweg nach Sydney machten wir einen kurzen Halt in den Tamborine Mountains, wo wir Brett und seine Familie, inklusive Riesenhund Nuckles, besuchten. Leider haben wir von der Region selber nicht viel gesehen, da wir noch vor dem Ferienende und dem Australian Day in Sydney sein wollten und nach zwei Nächten wieder weiterreisten.

Brisbane

13.01.13 – 22.01.13

Brisbane by NightZum zweiten Mal Brisbane. Diesmal schafften wir es auch, uns die Stadt anzuschauen. Wir gingen an den Southbank-Sonntagsmarkt, assen Sushi in der Sushi Station, spazierten durch den Botanischen Garten und betrachteten die „Skyline“ vom Kangoroo-Point. Wir waren alle wieder vereint, ausser Bubble, der blieb in Sydney. Leider neigten sich Katrins Ferien langsam dem Ende zu und sie nahm am Montag die lange Heimreise nach Zürich in Angriff. Dafür trafen wir Mire, Silis Cousine, die einen Sprachkurs in der Stadt besucht, und sahen uns zusammen Brisbane vom Fluss aus und in der Nacht an.

BrisbaneEine gute Woche durften wir die Gastfreundschaft von Saskia und Simon geniessen, haben herrliche und meist sehr faule Tage zusammen verbracht :), uns in Erinnerungen geschwelgt, über Agathe-Bauer-Songs gelacht, mit Fedi mitgefiebert und von Simon den feinsten Kafi serviert bekommen. Nochmals herzlichen Dank für die wunderbaren Tage, gerne wieder….

Coffs Harbour & Byron Bay

08.01.13 – 12.01.13

Gossip TimeSili weilte nach wie vor in Sydney, während wir, Katrin und Säbi, weiter Richtung Norden nach Coffs Harbour reisten. Coffs Harbour war ziemlich verschlafen, weshalb wir ein paar gemütliche Tage auf den Sofas von Johnny’s Cafe verbrachten, bei Kafi, Müesli oder Cocktail. Mit dem Spaziergang zur Mutton-Bird-Island und der Chilbi am Strand haben wir die Hauptattraktionen auch schon gesehen und zogen weiter nach Byron Bay.

In Byron Bay  erwartete uns das pure Gegenteil und wir wurden unfreiweillig mitten ins wilde Teenie-Party-Leben geworfen. Angefangen bei unserer Unterkunft, dem Nomad’s Byron Bay Backpacker. Der Zustand unseres Dorms war nur der Vorgeschmack für das, was uns im Bad und in der Küche erwartete. Über die nächtlichen Gespräche und Geräusche möchten wir gar nicht genauer eingehen.

Byron BayByron Bay selber besteht eigentlich nur aus Hostels, Restaurants und Shops und während sich die Surfer-Dudes in die Wellen stürzen, sonnen sich die Bibbis am Strand :). Wir flüchteten jeweils an das südliche Ende des Strandes oder schauten aus einem Cafe dem Treiben auf den Strassen zu :). Am Samstag kam auch Saskia für ein paar Stunden und nahm uns dann gleich mit nach Brisbane.

Newcastle & Nelson Bay

04.01.13 – 07.01.13

Nobby's HeadWährend Sili noch einige Tage in Sydney verweilte, machten sich Katrin und Säbi per Bus und Bahn auf den Weg Richtung Norden. Erster Stopp war Newcastle, wo wir in der Abendsonne zum Leuchtturm spazierten, beim Ground Floor Cafe zu Stammgästen wurden, uns die australische Tierwelt im Blackbutt Reserve anschauten, einen kleinen Tagesausflug an die Nelson Bay unternahmen und dabei etwas Sonne tankten.

Sydney & Blue Mountains

22.12.12 – 03.01.13

zwei ChlaeusPünktlich am 22. kamen wir in Sydney an, quartierten uns bei Nathan und Kira ein, die uns netterweise ihre Wohnung am Coogee Beach für die Weihnachts- und Neujahrszeit überlassen haben, und konnten, nach einer Runde Fish und Chips am Strand, auch endlich Sandro und Katrin am Flughafen abholen.

Weihnachten feierten wir alle zusammen bei unseren Gastgebern, die noch einige Freunde eingeladen haben und uns ein riesen Weihnachtsmenu auftischten. Wie bei jedem australischen Weihnachtsessen fehlte auch bei uns nichts: ein traditionelles Weihnachtsschinkli, schoggi-kokosnussige Lamington und Pavlova, eine Meringue-Beeren-Torte, die nach ener russischen Ballerina benannt wurde.

SylvesterEin paar Tage verbrachten wir in den Blue Mountains. Natürlich war es genau dann, wie seit Monaten nicht mehr, saukalt, neblig und regnerisch. Das hat sich unser Besuch aus der Schweiz aber definitiv anders vorgestellt ;). Während es Sili und Marco noch für einige Tage nach Jervis Bay zog, machte sich der Rest auf den Rückweg nach Sydney. An Sylvester waren alle wieder vereint und rutschten feucht fröhlich mit Schämpis ins neue Jahr.

 

Sydney Opera HouseIn Sydney selber haben wir ebenfalls einiges gesehen und erlebt. Wir spazierten auf dem Clifftop Trail vom Coogee Beach zum Bondi Beach, einer der berühmtesten Strände Sydneys, besuchten unterwegs den Waverley Cemetery, schlenderten an der Harbour Bridge vorbei zum Opernhaus, stärkten uns am Sydney Fish Market mit Sushi und fuhren mit der Fähre zum Manly Beach. Während sich die Jungs U-Boote im National Maritime Museum anschauten, gingen die Mädels im Paddy Market shoppen.

Für Sandro und Marco hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen, beide mussten nach zwei resp. fünf Wochen Australien wieder zurück. Katrin bleibt noch ein Weilchen mit on Tour :).

Brisbane, Coolangatta & Nimbin

17.12.12 – 21.12.12

Saskias HomeIn Brisbane legten wir nur einen kurzen Stopp ein. Nachdem wir auf den Mt. Kooth-Tha, Brisbane’s Hausberg, gefahren sind und die schöne Aussicht genossen haben, fuhren wir endlich in den südlichen Teil der Stadt zu Saskia. Mehr als zwei Jahre war es her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben, dementsprechend viel Klatsch und Tratsch musste ausgetauscht werden. Wir waren so beschäftigt damit, dass wir das Fötelen total vergessen haben. Es wurde ein gemütlicher, lässiger und langer Abend und wir freuen uns schon auf den zweiten Besuch im Januar, wo wir ein bisschen mehr Zeit haben.

Nimbin MuseumAm nächsten Morgen gings weiter südwärts. Bubble brauchte noch neue Pneus und hatte sonst noch ein Gebrechen, weshalb wir in Coolangatta noch einen kleinen Zwischenstopp einlegen mussten, bevor wir Nimbin erreichten. Dort kamen wir als erstes in eine Polizeikontrolle, dank derer wir nun auch unsere Windschutzscheibe ersetzten dürfen. Nimbin ist ein ehemaliges Hippie-Dörfchen, wo aber noch immer alles ziemlich flower-powerig unterwegs ist :). Vom abgespaceten Gestrandeten bis zum Möchtegern-Hippie-Mädchen sieht man alles und kriegt auch jede Menge magische Kräuter angeboten. Warnungen vor Polizeikontrollen werden im Dorf platziert, dass es jeder sieht – für uns kam sie leider zu spät. Am Schluss besuchten wir noch das kleine Museum und verewigten uns mit einem mitgebrachten Tannenzapfen:).